Ansatz und Forschung
Meine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von filmischer Praxis, feministischer Theorie und kultureller Forschung. Ich beschäftige mich mit der Frage, wie Körper, Fürsorge, Geburt und Transformation in unseren visuellen Kulturen (inklusive Instagram und YouTube) dargestellt werden und welche Narrative dadurch entstehen oder unsichtbar bleiben.
Aus meiner wissenschaftlichen und künstlerischen Praxis heraus verbinde ich analytisches Denken und dokumentarische Praxis. Mich interessiert, wie Bilder Machtverhältnisse reproduzieren, aber auch dominante Bedeutungsordnungen irritieren und Räume für Vielstimmigkeit und Community schaffen können.
In meiner Promotion an der Universität Bristol in England habe ich untersucht, wie dokumentarische Formen der Opazität, Fragmentierung und lyrischer, experimenteller Filmästhetik neue Perspektiven auf weibliche und queere Subjektivität eröffnen können. Diese Forschung prägt auch meine Doula-Arbeit: Sie versteht filmische Begleitung als eine Form des Neudefinierens, Zuhörens und gemeinsamen Erinnerns jenseits normativer Bilder von Geburt, Elternschaft und Körper.
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Zwischen Empowerment und Essentialismus
Die Selbstdarstellung alleingebärender Mütter auf Youtube und Instagram
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Refusal as a Creative Force
Practices of Audiovisual Obscuration in Weathering Storms, Sketching Monasteries (2021)
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Transforming Voices
Por Gusto/Body Water Defiance