Hi, Ich bin leonie!

Ich bin Film- und Kulturwissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf feministischer Dokumentarfilmpraxis.

In meiner Forschung und Filmarbeit habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie Schwangerschaft, Geburt, Care-Arbeit und Körper in unseren Medien dargestellt werden und wie diese Bilder unsere inneren Narrative prägen.

Die Geburt meines Kindes, persönliche Erfahrungen mit Verlust und der Wunsch nach einer inklusiven, traumasensiblen Begleitung haben mich schließlich zur Doula-Arbeit geführt.

Heute verbinde ich meine filmische Praxis mit meiner Arbeit als Doula.
Ich sehe Schwangerschaft und Geburt als zutiefst transformative Lebensphasen, die es wert sind, gehört, gesehen und erinnert zu werden. Kreative Ausdrucksformen können helfen, den rapiden körperlichen und emotionalen Veränderungen spielerisch zu begegnen.

Gemeinsam können wir innere Narrative hervorheben oder umschreiben und die Kamera als Werkzeug und Spiegel nutzen, um deine eigene Geschichte zu reflektieren. So entsteht ein aufrichtiges, authentisches Dokument der Erinnerung für dich, deine Familie und dein Kind.

Natürlich begleite ich dich sehr gerne auch ohne Kamera. Dabei ist meine Arbeit stets von einem inklusiven Ethos geprägt: queer- und trans*-inklusiv, offen für alle Familienkonstellationen und Körper. Ich öffne Räume für Vertrauen, Intimität, Transformation, Trauer und Neubeginn und lade dich ein, Geburt in all ihrer Komplexität willkommen zu heißen – ohne Idealisierung und ohne Erwartungsdruck.

Wie ich arbeite

Ob ich dich mit oder ohne Kamera begleite – im Zentrum steht die Regulierung deines Nervensystems. Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Trauer oder andere körperliche und identitäre Veränderungen können neben vielen anderen Emotionen auch Unsicherheit, Überforderung oder Stress mit sich bringen. Vielleicht fühlst du dich ausgeliefert an medizinische Abläufe, an Fremdbestimmung oder schlicht an die Geschwindigkeit dieses tiefgreifenden Transformationsprozesses.

Vielleicht bist du trans*, nicht-binär und/oder queer und suchst nach einer Begleitung, die dich beim Navigieren des medizinischen Systems unterstützt – oder bei Fragen zu Laktation, Hormonen und anderen Themen. Ich kann dir helfen, dich (wieder) mit deinem Körper zu verbinden, Sicherheit zu finden und dich mit evidenzbasierter Geburtsvorbereitung zu stärken.

Durch Raumhalten, Präsenz und gemeinsame Reflexion können wir herausfinden, was du brauchst, um dich sicher, selbstbewusst und gestärkt zu fühlen – all diese Empfindungen sind radikal in reproduktiven Kontexten.

Meine Methoden zur Regulation des Nervensystems

  • Berührung: achtsame Massage (ich bin zertifizierte Mama*Masseurin) – während der Schwangerschaft, im Wochenbett (das ein Leben lang dauern darf), nach Operationen an reproduktiven Organen, nach einem Verlust oder bei Geschlechtsdysphorie.

  • Meditation & Atem: geleitete Meditationen, Atemübungen und Affirmationen – getragen von meiner eigenen Meditationspraxis, die ich seit fast zwanzig Jahren pflege.

  • Kreative Ausdrucksformen: audiovisuelle Experimente, die deine Kreativität anregen, Emotionen lösen und Reflexion ermöglichen.

Langfristig wünsche ich mir, einen physischen Raum zu schaffen, in dem Fürsorgearbeit, Film und Forschung zusammenkommen – ein Ort, an dem geboren, reflektiert und getrauert werden kann. Bei Interesse oder wenn du mich dabei unterstützen willst, erzähle ich dir gerne mehr davon.

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